immer nie am meer
Ein sehr sehenswerter Film. Weil komisch. Weil wirklich, wirklich komisch. Weil Kinosaal voller lachender Menschen immer der richtige Ort. Weil Stermann und Grissemann, und weil überhaupt. Weil herrlich absurde Geschichte. Baisch, Anzengruber und Schwanenmeister, unterwegs in dem Mercedes, der einmal Kurt Waldheim gehört hat, weichen auf nächtlicher Straße einer Geherin aus und finden sich im Wald wieder, eingeklemmt zwischen zwei Bäumen. Die Panzerglasscheiben des Waldheim’schen Wagens lassen sich nicht einschlagen, das Schiebedach funktioniert nicht. Man verkürzt sich das Warten mit Prosecco und Heringsalat und kommt einander näher, in vielerlei Hinsicht. Rettung scheint nahe, als der kleine Toni auftaucht. Der denkt aber gar nicht daran, Hilfe zu holen, sondern tauscht in seinem Verhaltensforschungsprojekt die Ratte gegen menschliche Versuchskaninchen aus...
Der fast einzige Schauplatz parkt inzwischen vorm Museumsquartier. Zum anschauen. Und angreifen. Für alle, die noch immer nie am Meer sind. (Aber vielleicht wollen wir dort ja auch gar nicht hin.) Und für alle anderen auch.
Der fast einzige Schauplatz parkt inzwischen vorm Museumsquartier. Zum anschauen. Und angreifen. Für alle, die noch immer nie am Meer sind. (Aber vielleicht wollen wir dort ja auch gar nicht hin.) Und für alle anderen auch.
thisandthat - 17. Mar, 00:45


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