Fahrratschläge nach Besseres Deutsch (3): Genitiv -(e)s
Und weil es heute so schön draußen regnet, hier noch ein frühlingshafter Fahrratschlag für sie und ihn:
"C 213
-s (-es) im Genitiv bei maskulinen und neutralen Nomen:
Diese Endung haben alle neutralen Nomen, sowie alle maskulinen, die im Plural nicht die Endung –en (-n) haben [siehe aber -> C 222, 224].
Man gebraucht die Endung –es
1. bei Nomen, die auf –s, -ß, -x, -tsch, -tz, -z und –zt enden:
das Gras, des Grases – der Fuß, des Fußes – der Reflex, des Reflexes – der Putsch, des Putsches – das Antlitz, des Antlitzes – der Nerz, des Nerzes – der Arzt, des Arztes
2. bei vielen einsilbigen Nomen, außer solchen, die auf Dehnungs-h enden:
der Mann, des Mannes – das Kleid, des Kleides – das Buch, des Buches;
- aber: der Klee, des Klees – der Bau, des Baus – das Vieh, des Viehs – der Schuh, des Schuhs
[Wobei mir nicht ganz klar ist, wo Schulz und Griesbach ein Dehnungs-h in Klee und Bau sehen.]
Nicht alle einsilbigen Nomen haben im Genitiv –es, z. B.: der Lärm, des Lärms – der Schirm, des Schirms
[...]
Und dazu hier noch eine jener kurioser Regelungen, die Deutsch zu der herrlichen Verwirrlichkeit machen, die wir alle lieben (für diese Regel machen Sie bitte erstmal eine Pause. Stellen Sie Ihr Fahrrad ab. Setzen Sie sich ins feuchte Frühlingsgras, lehnen Sie Ihren Rücken an diese Trauerweide und wickeln Sie die Alufolie von der letzten und schönsten Regel für heute: der Zusammensetzungsregel):
C217
Tritt ein einsilbiges Grundwort in einer Zusammensetzung auf, so enthält es nur die Genitivendung –s:
der Stift, des Stiftes – der Bleistift, des Bleistifts – das Buch, des Buches – das Wörterbuch, des Wörterbuchs."
(Quelle: Schulz – Griesbach. Grammatik der deutschen Sprache. München: Max Hueber 1962).
"C 213
-s (-es) im Genitiv bei maskulinen und neutralen Nomen:
Diese Endung haben alle neutralen Nomen, sowie alle maskulinen, die im Plural nicht die Endung –en (-n) haben [siehe aber -> C 222, 224].
Man gebraucht die Endung –es
1. bei Nomen, die auf –s, -ß, -x, -tsch, -tz, -z und –zt enden:
das Gras, des Grases – der Fuß, des Fußes – der Reflex, des Reflexes – der Putsch, des Putsches – das Antlitz, des Antlitzes – der Nerz, des Nerzes – der Arzt, des Arztes
2. bei vielen einsilbigen Nomen, außer solchen, die auf Dehnungs-h enden:
der Mann, des Mannes – das Kleid, des Kleides – das Buch, des Buches;
- aber: der Klee, des Klees – der Bau, des Baus – das Vieh, des Viehs – der Schuh, des Schuhs
[Wobei mir nicht ganz klar ist, wo Schulz und Griesbach ein Dehnungs-h in Klee und Bau sehen.]
Nicht alle einsilbigen Nomen haben im Genitiv –es, z. B.: der Lärm, des Lärms – der Schirm, des Schirms
[...]
Und dazu hier noch eine jener kurioser Regelungen, die Deutsch zu der herrlichen Verwirrlichkeit machen, die wir alle lieben (für diese Regel machen Sie bitte erstmal eine Pause. Stellen Sie Ihr Fahrrad ab. Setzen Sie sich ins feuchte Frühlingsgras, lehnen Sie Ihren Rücken an diese Trauerweide und wickeln Sie die Alufolie von der letzten und schönsten Regel für heute: der Zusammensetzungsregel):
C217
Tritt ein einsilbiges Grundwort in einer Zusammensetzung auf, so enthält es nur die Genitivendung –s:
der Stift, des Stiftes – der Bleistift, des Bleistifts – das Buch, des Buches – das Wörterbuch, des Wörterbuchs."
(Quelle: Schulz – Griesbach. Grammatik der deutschen Sprache. München: Max Hueber 1962).
thisandthat - 1. Apr, 13:35

