Der Unterschied zwischen persönlich

Persönliche Dinge haben ziemlich viel mit Salatsauce gemeinsam: Manch einer hat, wenn er an Salat denkt, einen Haufen grüner Blätter mit ein bisschen Essig und Öl vor Augen. Ein Anderer stellt sich dasselbe Grünzeug unter Joghurt-Kräuter-Dressing vor.

Persönlich ist für manchen etwas, das er niemals weitererzählen würde, weil es nun mal niemanden etwas angeht. Aus diesem Grund läuft es schließlich in der Kategorie „persönlich“.
Für andere ist persönlich etwas, das zwar nicht jedem erzählt, mit manchem aber umso lieber geteilt wird, weil Vertrauensbeweis und weil manchen einfach gern erlaubt wird, einen zu kennen, von früher bis heute, links bis rechts.

Wenn sich nun ein Essig und Öl-Mensch und ein Joghurt-Kräuter-Dressing-Mensch über den Weg laufen und einer der beiden seinen Salat mit dem anderen teilen will, führt das zwangsläufig zu Ernüchterungen auf mindestens einer Seite: Der Essig-Öl-Mensch ist enttäuscht, weil er das Gefühl hat, der Kräuterdressing-Bevorzuger vertraue ihm nicht, und entwickelt seinerseits Hemmungen, dem Gegenüber die eigene Marinade anzubieten, weil er das Vertrauen-gegen-Vertrauen-Prinzip anwendet. Bietet er schließlich dem Kräuterdressigfetischisten doch eine Portion Essig-Öl an, welche aber nicht angenommen wird, fühlt sich der Essig-Öl-Salatesser, als habe man ihm ein selbstgebasteltes Weihnachtsgeschenk zurückgegeben.
Der Kräuterdressing-Liebhaber hingegen versteht nicht, warum der Essig-Öl-Mensch unbedingt etwas von seinem persönlichen Salatdressing haben will; allein die Frage danach erscheint ihm taktlos und unangemessen. Noch weniger kann er verstehen, dass dieser komische Kauz unbedingt seine Salatsauce mit ihm teilen möchte. Er will nichts mit fremden Salatsaucen zu tun haben, er ist der Meinung, fremde Salatsaucen gingen ihn nichts an. Er würde schließlich auch kein fremdes Tagebuch lesen.

"Solang die Menschen noch jung sind und die Partitur ihres Lebens erst bei den ersten Takten angelangt ist, können sie gemeinsam komponieren und Motive austauschen. Begegnen sie sich aber, wenn sie schon älter sind, ist die Komposition mehr oder weniger vollendet, und jedes Wort, jeder Gegenstand bedeutet in der Komposition des einzelnen etwas anderes", sagt Milan Kundera, der vielleicht auch einer ist, der mit Begeisterung zu viel nachdenkt und darum wieder einmal Recht hat.
guanako - 21. Sep, 18:16

ich bin weder-noch-bevorzuger.

ich esse/lese/lebe/liebe beides - sowohl die relative klarheit des "einfach gewürzten" als auch den lieblichen geschmack des dressing (kräuter, knobi, sahne, yoghurt...). *zergeht-im-mund-gell?*

lässt das gar aufs alter schliessen? oder auch auf die unaufgeregtheit des sein im jung gebliebenen kopf? ;o)

thisandthat - 21. Sep, 18:24

was den salat betrifft, kann ich mich auch mit beidem anfreunden, aber bei persönlich gibt es IMMER eine bevorzugte verhaltensweise (oder?).
ob sich sowas mit dem alter ändert? hm, glaub ich eher nicht. aber vielleicht mit den erfahrungen?
guanako - 21. Sep, 18:45

ja, die erfahrungen.

persönliche vorlieben entwickeln sich unterschiedlich, ja. aber sie können sich auch ohne probleme dahingehend angleichen, indem man "lässt". und so ergiebt sich ein guter mix aus erkenntnis und erfahrungen, welche auch noch zukunftsgerichtet sein können/sollten (ist man weiterhin offen im herz).
was gut für einen ist, ist ihm jedoch noch lange nicht immer gleich selbst bekannt. also führt relative offenheit zu neuen grundlagen der persönlichen entwicklung in den eigenen verhaltensweisen.

eine "grenzziehung" geschieht fast immer auch unbewusst (geruch, wesen, aura usw.), weshalb man es nicht allein auf den geschmack abwälzen dürfte.

schwieriges feld, dat...
thisandthat - 21. Sep, 18:48

wirklich schwierig... was lässt uns diese unbewussten entscheidungen treffen? und vor allem, wieso? und sind die grenzen, von denen wir manchmal nicht einmal wissen, dass wir sie ziehen, intuitiv richtig? nötig?
guanako - 21. Sep, 18:59

intuitiv ist wichtig.

evolutionär betrachtet sogar selbstzweck zum überleben (archaisches rudiment?), denn es schützt vor fehlentscheidungen. genau wie die verarbeitung von angst ist es beleg für den umgang mit erfahrungswerten, mit welchen wir zielstrebig agieren können. und das macht uns auch im bewusstsein wendiger.
das unterbewusstsein kann auch ich nicht definieren, aber es steuert zumindest elementar unsere empfindungen (gepaart mit den erfahrungen), welche uns zu diesem einzigartigen merkmal der persönlichkeit machen. wenn bspw. sahne-yoghurt (tierisch) zu einer möglichen negativ-assoziation geführt haben könnte, dann bleibt selbiger ausnahmslos beim rein "pflanzlichen Öl-Kräuter-Rhythmus". und daran liesse sich dann auch nichts ändern (veganer nur als beispiel, welcher vielleicht auch wesentlich persönlicher auf sich selbst bzw. andere reagiert).

insofern stellt uns unsere intuition einen/den weg bereit...
thisandthat - 21. Sep, 19:09

intuition ist sicher auch ein evolutionsfaktor. wer weiß, wo wir heute wären, wenn diese eigenschaft nicht existieren würde und entscheidungen nie aus dem bauch heraus getroffen würden...

mich würde aber interessieren, ob ich, indem ich menschen, die ich auf den ersten blick unsympahtisch finde, aus dem weg gehe, interessante begegnungen versäume oder negative erfahrungen vermeide...
guanako - 21. Sep, 19:32

oki.

ich würde naturgemäss auch erstmal aus dem wege gehen, jedoch weiter beobachten, was für mich dabei rumspringen könnte. sollte ich dennoch ein gewisses "zweckbündnis" eingehen wollen, so versuch ich es durch beobachtung in erfahrung zu bringen. (opportunes verhalten bewahrt ja bekanntlich auch manches mal vor grösserem schaden - da findet man aber schnell die grenze, wieweit das gehen soll.)

die frage, ob man interessante begegnungen versäumen könnte (oder auch nur negative erfahrungen damit vermeidet), hängt von den komplexen umständen ab, welche du für dich ja aus deinem erfahrungsschatz her erkennen müsstest - eine klarheit bezüglich einer doch-annäherung (und dem damit verbundenen eventuellen "verschätzer") oder der generellen ablehnung findet nur dein unterbewusstes ego selbst, welches sich mit dem bewusstsein und deinem bauchgefühl kurzschliesst.

was hält dich davon ab, diese 'asympahtien' zu ergründen, wenn sich manchmal doch tatsächlich dabei herausstellen sollte, dass genau dieser mensch nun doch nicht unsympahtisch ist, sondern diese antipathie nur eine frühere, abrufbare projektion des bewusstseins von dir selbst gewesen sein könnte, die nicht der real bewussten logik der erkenntnis entspränge?

passiert mir selbst wahrlich nicht oft, aber manchmal eben doch, dass dem genauso war & ich mich tatsächlich geirrt hatte... :o)
thisandthat - 21. Sep, 19:55

im grunde ist das bauchgefühl meist ziemlich verlässlich, und es hat viel mit dem unbewussten lesen der körpersprache des anderen zu tun.
allerdings hab ich auch schon ab und zu einen menschen im ersten moment für unsympathisch gehalten, weil mich z.b. seine stimme an jemanden erinnert hat, mit dem ich nicht klarkomme, wobei ich später aber herausgefunden habe, dass die person durchaus interessant und nett war.
genauso kann man wohl auch auf jemanden hereinfallen, der sich gut darzustellen weiß, während er in wirklichkeit das genaue gegenteil einer liebenswürdigen person ist...

das geheimnis der menschenkenntnis lautet wohl: zuhören, beobachten und kennenlernen, und zwar möglichst vorurteilsfrei. dann erst entscheiden.
guanako - 21. Sep, 20:06

gut gesagt.

ich glaub auch, dass dieses vorgehen den besten erfolg bringt. ausserdem schärft es auch das eigene auge.

hast bemerkt, dass ich erst abschätze, dann beurteile - und nicht umgekehrt? und dass ich erst zugeknöpft bin, dann mich erst öffne (wenn's sinn ergibt)?
ich glaube, ich bin kein typ, der so schnell auf 'schönquatscher' hereinfällt, dass es ihm letztlich sogar noch seine seele zerbersten könnte. denn das wäre fatal... *g*
thisandthat - 21. Sep, 20:21

was du beschreibst, ist das wahrscheinlich der beste weg, um menschen (wirklich) kennenzulernen, ich beurteile andere ganz ähnlich. trotzdem muss man manchmal auch eine enttäuschung einstecken (was man andererseits auch als wertvolle erfahrung sehen könnte)...

was das online-kennenlernen betrifft, ist das ganze wahrscheinlich noch viel schwieriger als wenn man jemandem persönlich gegenüber steht. trotzdem hat man früher oder später ein bild von den personen, mit denen man zu tun hat (z.b. indem man blogs liest und beiträge diskutiert), und bei vielen online-bekanntschaften wäre ich neugierig, ob sie im "wirklichen leben" so sind, wie ich sie einschätzte / wie sie zu sein vorgeben...
guanako - 21. Sep, 20:45

stimmt irgendwie...

...wenn man online-persönlichkeiten beurteilen wollte. aber das, was zwischen den zeilen wirklich geschrieben steht, erkennt man schon sehr genau ("harmoniert es insgesamt mit der eigentlichen aussage?"). und wenn jemand "unecht" ist, sieht man sehr schnell auch die widersprüchlichkeiten (besonders bei den vielen everybody's darlings im web *gg*).

ich glaube, selbst bei bloggern eine gewisse authentizität herausspüren zu können, wenn sie auch authentisch sind. und das ist wiederum die gabe, die man - wie oben besprochen - hat oder noch nicht hat, weil die gemachten erfahrungswerte im erkennen eine grosse rolle spielen...

so, ich esse jetzt meinen selbstgemachten gurkensalat - mit öl und apfelessig, kräutern und knobi. :o)
thisandthat - 21. Sep, 20:52

mahlzeit ;-)

ich habe ein paar blogger auch schon persönlich kennen gelernt und festgestellt, dass diese wirklich ziemlich genau die menschen waren, für die ich sie gehalten habe.
die "unechten" (und "everybody's darlings") sind wohl die, die sich nicht unter menschen wagen...
guanako - 21. Sep, 21:18

danke.

war lecker... :o)

die "everybody's darlings" sind die, welche zumeist mit allen erdenklichen mitteln im mittelpunkt eines jeden ereignisses stehen müssen. und die anderen kenne ich eigentlich überhaupt nicht, weil ich ja deren blogs nicht lese (und es daher nicht beurteilen kann). aber ich selbst bin auch eher ein sehr zurückhaltender zeitgenosse, weshalb ich mich aber nicht als unecht sehen würde. - scheint also wohl ne pauschalisierung zu sein, oder? ;o)

(ich hätte mich übrigens auch gern gemeldet, aber wien ist grad viel zu weit für mein portemonnaie *g*)
thisandthat - 21. Sep, 23:35

ich hab unter everybody's darlings diejenigen verstanden, die auf sämtlichen blogs zu "flirten" versuchen, und unter unecht die, die etwas schreiben, bloß um etwas geschrieben zu haben, ohne dabei je wirklich etwas auszusagen oder eine eigene meinung zu haben...
(somit halte ich dich natürlich nicht für "unecht";-)

das treffen wird sicher irgendwann wiederholt - vielleicht, falls du gerade zeit und lust auf einen ausflug hast, wagst du dich dann ja auch ins land der mannerschnitte ;-)
derbaron - 21. Sep, 18:37

Also in mir steckt beides. Und zwar als zeitliche Abfolge. Wenn ich das Gefühl habe, jemandem absolut vertrauen zu können, dann kann ich dem auch alles anvertrauen. Bis es dahin kommt, bin ich bei intimen Details aber eher zurückhaltend. Wobei das meist Hand in Hand geht: Man erzählt etwas, der andere auch, dann wieder ich usw. Man wird immer vertrauter miteinander und zugleich steigt das gegenseitige Vertrauen. Und mit jedem Erzählschritt wird es persönlicher.

Welcher Dressingtyp bist eigentlich du?

thisandthat - 21. Sep, 18:46

stimmt, also bist du nicht beides, sondern das, was ich mit dem zweiten typ gemeint habe ("Für andere ist persönlich etwas, das zwar nicht jedem erzählt, mit manchem aber umso lieber geteilt wird.") funktioniert bei mir auch so, wie du beschrieben hast.

was das das salatdressing betrifft - ich mag beides, meistens aber essig+öl, weils schneller geht. welcher dressing-typ bist du? (vielleicht gibt es einen elementaren zusammenhang zwischen bevorzugtem salatdressing und persönlichkeitsstruktur? ;-)
derbaron - 21. Sep, 18:55

Na gut, da haste auch wieder wahr. :-)
Andererseits, wenn ich's als zeitliche Abfolge betrachte, daß man beide Phasen durchläuft, vielleicht kann man's so definieren, daß manche nie dorthin kommen, jemandem anderen so zu vertrauen, daß sie sich ihm anvertrauen können? Ich kenn wen, der ist mal so furchtbar enttäuscht worden, daß er aus dem Grund einfach extrem schwierig Vertrauen fassen kann, was dazu führt, daß er eigentlich mit keinem Probleme bespricht, obwohl er's - glaube ich - gerne täte und es auch ihm gut täte.

Vom Dressingtyp her wäre ich ja eher der mit dem vielem Joghurt, was deiner These also widerspricht. :-)
thisandthat - 21. Sep, 19:02

verletzt worden zu sein ist sicher ein grund, dass man nie so weit kommt... eigentlich schade. wenn man jemandem persönliches anvertraut, macht man sich immer verletztlich, aber es ist ganz einfach ein schönes gefühl. zu schön, um darauf zu verzichten...

verdammt, dann muss ich mir ein neues thema für meine diplomarbeit überlegen *g*
derbaron - 21. Sep, 19:09

Yep! Mich ehrt es jedenfalls, wenn mir ein guter Freund / eine gute Freundin sehr persönliche Sachen erzählt und umgekehrt ist es wirklich ein schönes Gefühl, jemandem vertrauen zu können und ihm so richtig alles sagen zu können. Stimmt.

Ad Diplomarbeit: Vielleicht läßt sich hier aber auch ein neues geschlechterspezifisches Forschungsgebiet erschließen, dahingehend, daß die weibliche Essig/Öl-Typin ihre Entsprechung ja vielleicht im männlichen Joghurt-Typ findet und umgekehrt. *g*

Und schwuppdiwupp wird die Arbeit doppelt so dick, sodaß du sie gleich als Doktorarbeit einreichen kannst. :-)
thisandthat - 21. Sep, 19:14

wow, ja! da ließe sich die gegensätze-ziehen-sich-an-theorie auch gut einbauen! so wie ruhig und lebhaft sich perfekt ergänzen, sind vielleicht auch joghurt und essig das ying und das yang einer beziehung *g* :P

...welcher m&m-typ bist du? (zu welcher farbe greifst du als erstes?)
derbaron - 21. Sep, 19:33

Wobei ich das eher so gemeint habe, daß bei den Frauen der Öl/Essig-Typ derjenige ist, der reden kann und bei den Männern der Reden-kann-Type der ist, der Joghurt bevorzugt. Was natürlich zu Problemen bei der Partnerwahl führt. Denn sucht sich die reden wollende Frau nun einen Schweiger aus, dem sie kein extra Dressing bereiten muß oder ist ihr das bißchen Küchenarbeit mehr wert, daß ihr Mann mit ihr redet? Ein sehr spannendes Thema fürwahr! :-)

Zweng den m&m: Ich bin der Handvoll-Typ. Ich bin so gierig, daß ich mir eine handvoll davon reinstopf und mir die Farben völlig wurscht sind. :-)
thisandthat - 21. Sep, 19:47

das wirft fragen auf... also ich würde das bisschen mehrarbeit auf mich nehmen, wenn die beklohnung dafür ein mann ist, der auch mit mir redet. das ist es auf jeden fall wert!
allerdings fände ich es noch besser, wenn der mann den salat machen würde!

andererseits ist es vielleicht gar nicht so gut, wenn zwei reder bzw. zwei schweiger zusammenkommen? was, wenn sich die schweigenden immer nur anschweigen und die redenden ununterbrochen gleichzeitig sprechen, aber kein wort verstehen?
derbaron - 21. Sep, 19:54

Jetzt hamma den Salat. :-)

Aber samma sich ehrlich, so unter uns Frauen *g*
Am besten ist doch ein Mann, der in der Küche kocht UND die Papp'n hält, während die Frau ihn vollabert und sich über den guten Zuhörer freut, oder? *gg*
thisandthat - 21. Sep, 20:01

*g* wie wahr! aber sowas findet sich nur noch ziemlich selten in freier wildbahn ;-)
aber manchmal soll er auch was sagen, bitteschön. völlig stumm ist auf dauer irgendwie langweilig.

und wie schaut die traumfrau aus? (ist das dieselbe, die den mann zum kochen verdonnert?)
derbaron - 21. Sep, 20:48

Natürlich nicht! :-)
Mann sucht eine Frau, die ihm, sobald er am Landermatchsessel Platz genommen hat, schweigend die Füße massiert und für Biernachschub sorgt, während er sich das Match gibt. *g*
thisandthat - 21. Sep, 20:53

da wird mann aber lange suchen! ;-)
derbaron - 21. Sep, 21:27

Tja. *g* Dabei kenn ich solche (!) Männer, die solche (!) Frauen gefunden haben. :-) Brrrrr....
thisandthat - 21. Sep, 23:37

die gibt's wirklich? und ich dachte, die haussklavin ist schon lang ausgestorben...
ra-bea - 22. Sep, 13:59

Und besagte Männer tragen dabei Feinrippunterwäsche und lümmeln vor dem Fernseher, während die Frau sich um die quängelnden Bälger kümmert? Am besten mit einer Blümchenschürze umgebunden?!...*brrrr*...

Ich dachte wir währen im 20. Jahrhundert! Also an der Stelle werd ich zur Feministin! ;)...
thisandthat - 22. Sep, 14:09

sie haben einen bierbauch und tragen nichts als feinrippunterwäsche??? *grusel*

(aber selber schuld, die dame in der blümchenschürze :P)
derbaron - 22. Sep, 15:11

Ja. Und dann und wann rülpsen sie und rufen: "Oide! No a Hü'sn. oba schnö!" *g*
ra-bea - 23. Sep, 14:44

Ha!

Da haben wir das wahre Gesicht des Herrn Baron! :P
derbaron - 26. Sep, 21:56

Ra-Bea! Nicht frech werden! *mitdemzeigefingerwackel* ;-)
sokrates2005 - 21. Sep, 21:57

Sind Frau thisandthat ...

etwa Vegetarierin? Der Vergleich hätte ja auch mit Steaksaucen funktioniert. ;-)

thisandthat - 21. Sep, 23:39

nein, wo denken sie hin, ich zähle mich zu den fleischfressern. steak mag ich allerdings nicht so gern (zumindest nicht, wenn es noch blutet), daher war mir salatdressing sympathischer.
ellyrianna - 21. Sep, 23:22

Um den letzten Satz werde ich dich wohl noch jahrelang beneiden, ehrlich wahr. Ich ess alles. (Wenn's nur nicht mit zu viel Knoblauch ist.) Und ich erzähl auch so ziemlich alles, wenn einer nur lange genug fragt... (Bin ich dann Essig+Öl?)
Ah, und ich kann die Theorie bestätigen, dass sich die unterschiedlichen Typen nicht verstehen. Ich bin der lebende Beweis. :)

thisandthat - 21. Sep, 23:46

der letzte satz ist ja nicht von mir, sondern von milan kundera. beneide also lieber ihn ;-)

stimmt, du bist essig+öl *g*. was macht einen (bezüglich gesprächsbereitschaft) zum essig+öl- bzw. zum joghurt-typ?
ellyrianna - 30. Sep, 19:15

Ich mein ja nicht den letzten Satz von Milan Kundera, sondern den von dir! "...der vielleicht auch einer ist, der mit Begeisterung zu viel nachdenkt und darum wieder einmal Recht hat." ;)
(Was willst du hören?)
thisandthat - 1. Oct, 00:00

...danke *rotwerd* ;-)
ellyrianna - 1. Oct, 11:35

Na endlich. :)
Prinzesschen - 22. Sep, 03:00

Hm, amüsanter Vergleich - aber ich fürchte du hast Recht!

dori - 22. Sep, 13:09

Ich bin der "Hauptsache knackig und frisch" -Typ, der Dressing ist mir dann egal, aber in deinem Vergleich wär ich wohl eher Essig und Öl... und kann mich vom Verhalten auf den Baron beziehen. Wie soll man sonst je wirkliches Vertrauen zu jemanden aufbauen?

thisandthat - 22. Sep, 13:31

vertrauen ist etwas gegenseitiges, und irgendwie gibt man immer soviel von sich selbst preis, wie man annimmt, das der andere auch von sich preisgeben würde (zumindest mir gehts so). wenn man jemandem gern noch mehr anvertrauen möchte, aber das gefühl hat, dass der andere nie soviel von sich erzählen würde und vielleicht das, was du ihm gern sagen würdest, aus diesem grund nicht einmal wissen will... was dann?
dori - 22. Sep, 15:44

gute Frage, nächste Frage... erstmal abwarten.. manche Menschen brauchen eine gewisse "aufwärmzeit" Ich kenne menschen, die reden äußerst extrem selten über ihre Gefühle, und das nach Jahren, die man einander kennt... (die reden aber auch mit keinem anderen..) Erdrückt das einen nicht irgendwann?
thisandthat - 22. Sep, 19:28

irgendwie schon, glaub ich... jeder muss sich manchmal was von der seele reden, oder?
Lichterkönigin (anonymous) - 22. Sep, 23:01

Den Salat den ich eine Zeit lang in mein blog geschrieben hatte - mit so einer altmodischen Soße übergossen ( Essig,Öl,Milch,Senf,Salz etwas Zucker und Pfeffer....an besonderen Tagen gar noch mit Kräutern verfeinert ) - mochte ich irgendwann selber nicht mehr lesen / essen geschweige denn jemandem zur Nachfrage darbieten, darum ist besagtes blog auch entsorgt ( natürlich in die grüne Tonne ).
Leider zusammen mit allen links und Dingen die dazu gehörten. Dein blog gehörte auch zu diesem Leben........ich habe es sehr vermißt und zu meiner Freude gerade als link in einem Kommentar auf einem anderen blog wieder gefunden.
Die Freude war noch größer als ich Deinen Text las - er ist genau das was ich an Deinem blog so liebe, diese intelligente, witzige und wunderbare Sprache.
Danke dafür, ich freu mich schon auf meinen nächsten Besuch hier.

thisandthat - 23. Sep, 01:52

:-)

schön, dass es dich auch noch gibt! habe schon befürchtet, dass du ganz von der bildfläche verschwunden bist, als dein blog von heute auf morgen plötzlich deaktiviert war! freue mich natürlich über jeden besuch und auf interessante diskussionen! (und vielleicht kommst du ja irgendwann auch wieder auf den geschmack des selberbloggens...;-)
constellation - 28. Sep, 22:09

interessanter vergleich mit den marinaden..
nett nett, wirklich.

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