Central America

Wednesday, 30. January 2008

Caye Caulker, Belize





The Sleeping Bag

On the bus ride from Guatemala City to San Salvador, I had a very talkative Guatemalan neighbor. He only took the bus to his work place - the Guatemalan/Salvatorian border control - while I continued to the capital.

It was early in the morning, and he complained that he had to get up way too early and that his back hurt. After dwelling on the art of bedroom furnishing (Never get tricked into buying a soft mattress! It might seem more comfortabe at first, but it will only make your back hurt.) and the inevitable topic of me having beautiful coffee-brown eyes (the worn-out compliment any Guatemalteco will try on any white girl), we returned to the topic of sleep, which led him to tell me about the sleeping back. Said sleeping bag was the most comfortable sleeping bag he had ever slept in. It was a green sleeping bag. It had been a present from a Colombian woman, unos 40 años y muy amable. She did not have a visa for Guatemala, but he helped her cross the border all the same.

She was on her way to the US. Back in Colombia, she had sold all her belongings in order to pay the coyote she was supposed to meet in Guatemala. She looked very neat; as proper as possible for someone not having any money to spend on beauty, clean clothes, or food. All she had with her was a sleeping bag and her passport, missing a visa. Normally, my bus neighbor said, he does not let illegals in. But there was something about her. A certain look. Desperate, yet proud. Something that made him let her pass.

She gave him her sleeping bag. It was a good sleeping back. She would not need it in the US.
He followed her with his eyes, and she stopped on the other side - the Guatemalan side of the border - to look back and waive at him. Then she raised her Colombian passport and slowly tore it apart.

I had listened in amazement. "¿Crees que lo logró? ¿Qué llegó a los Estados Unidos?"
"No sé." He paused thoughtful, then said, smiling silently to himself, "Si. Creo que si lo logró."

Flores, Guatemala



Hauswand auf der Inselstadt Flores im Süßwassersee Lago Izabal.

Mitte Jänner hat Alvaro Colom die Präsidentschaft angetreten. Die Menschen sind skeptisch, aber auch hoffnungsvoll. Carlos meint, dass Colom die Lage der indigenen Bevölkerungsgruppen verbessern könne. Er formuliert seine Hoffnungen vorsichtig. Malt ein Fragezeichen in die Luft mit seinem Tonfall. Wer im Guatemala der letzten korrupten Jahrzehnte aufgewachsen ist, hat gelernt, Politikern zu misstrauen.

~ ~ ~

Tina & Amalia

Im Cool Beans Café, in dem ich kaffeetrinkend und lesend meine Erkältung auskuriere, lerne ich Tina und Amalia kennen, die von ihrem Leben auf der Alpha Farm, einer Lebensgemeinschaft (intentional community) in Oregon, erzählen. Amalia lebt und arbeitet seit zwei Jahren auf der Farm. Sie hat sich der Gemeinschaft angeschlossen, weil sie nach der Highschool weder studieren noch die gemeine kapitalistische Arbeitswelt unterstützen wollte. Die Alpha Farm schien ihr eine gute Alternative.

Tina, die erst seit einer Saison auf der Farm lebt, hat ihr altes materialistisches Leben hinter sich gelassen - hauptsächlich, weil sie die Ausbeutung der Umwelt, "the cutting down of trees!", nicht länger unterstützen wollte.

Da die Alphafarmer kaum Geld verdienen, erkundige ich mich, wie die beiden sich die Guatemalareise leisten könnten. Tina erklärt, dass sie in ihrem "alten Leben" relativ viel Geld angespart hätte. Geld erwecke in ihr die ungesunde Gier nach mehr, mehr mehr!. Dem wolle sie ein Ende setzen, in dem sie all ihr Geld ein für alle Mal loswürde. Und was wäre besser dazu geeignet, als eine Freundin auf eine Reise nach Guatemala einzuladen! Sie und Amalia hätten nun also einige Wochen, um all das auszugeben, was Tina in jahrelanger Arbeit angespart habe.

Die dem Untergang geweihte westliche Welt und die Psychologie perfekter Kindererziehung diskutierend spazieren wir rund um die Inselstadt. Ich beauftrage Tina und Amalia, das Casa Guatemala zu besuchen, wenn sie am Rio Dulce sind. Sie schenken mir ihr little Belize book, und ich ihnen meine restlichen Lempiras, und dann trennen sich unsere Wege - meiner, der unaufhaltsam zurück in den Kapitalismus führt, und der ihre, in den Idealismus.

~ ~ ~

Shimi

In Flores teile ich mir ein Zimmer mit Shimi aus Israel, einer zufälligen Busbekanntschaft. Über Bier und Spaghetti führen wir hitzige Diskussionen über seinen Patriotismus, den ich nicht verstehe, über die Götter, an die wir nicht glauben, und über die traurige Tatsache, dass Europäer und Nordamerikaner (so Shimi) einfach keine Verbindung zu ihrem Land hätten und die Absurdität (ich), lieber im Krieg für sein Land zu sterben (Shimi), als es zu verlassen und sich anderswo ein neues Leben aufzubauen.
Es zu verlassen, und sich irgendwo ein anderes Leben aufzubauen? Wie ich mir das vorstelle?

Er habe schließlich studiert, sei erfolgreich in seinem Job und finanziell in der Lage, ein Haus am Strand zu mieten, außerdem spreche er perfekt Englisch - es müsse ihm doch ein Leichtes sein, etwa in die USA auszuwandern, vor allem, da er schon ein Jahr in Manhatten gelebt und gearbeitet hätte. Was denn das Problem sei? (ich)

Das Problem! (Shimi) - das sei ja wohl offensichtlich! - sei, dass er eben nirgends anders leben wolle. Israel sei seine Heimat. Sein Vaterland. Die Vergangenheit seines Volkes. Ob ich nichts vom Holocaust wisse? Israel sei der eine Ort, an dem Juden Sicherheit finden könnten, sollte jemals wieder so einer kommen - einer wie Hitler, oder wie der Präsident vom Iran. Er würde lieber in einem jüdischen Israel sterben, als heimatlos in der nichtisraelischen Fremde zu leben.

Ist denn nicht Frieden, meine ich, immer besser als Krieg? Ist es nicht immer besser, nicht zu kämpfen, als zu kämpfen? Niemanden zu töten, als zu töten? Wenn nun alle, sage ich, weggehen würden, anstatt ihr Land zu verteidigen, dann gäbe es weniger Kriege und weniger Unglück und weniger...!

Was nütze ihm all das wenige Unglück, wenn er es nicht in Israel erfahren könne! Es gäbe eine Verbindung zwischen einem Israeli und seinem Land - eine Verbindung, die zwischen uns Österreichern und unserem Land nicht bestünde. Eben das sei mein Problem.

Ich trinke mein Bier aus, Brava, und drehe den Zettel in meiner Hand, auf dem Shimis Email-Adresse steht, und irgendwo, irgendwie, verstehe ich etwas besser, etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt und das keinen Namen hat.
Irgendwann einmal werde ich ihn besuchen, und er wird mir, hat er versprochen, Israel zeigen - sein Israel.

Mir sind die Argumente ausgegangen. Er war im Krieg, hat Bomben fallen hören und Busse explodieren sehen in Tel Aviv. Ich nicht.

Monday, 28. January 2008

Acatenango, Guatemala

Unsere zweite Station ist Acatenango. Auch Acatenango liegt in der Nähe von Chimaltenango, und immer geradeaus.

Hier ist gerade eine Quinciñera im Gange - die Feier zum 15. Geburtstag eines Mädchens. 15 ist das Alter, in dem frau von einer niña zur señorita wird und damit das heiratsfähige Alter erreicht.
Das ganze Dorf feiert mit, in der kleinen Kirche ganz oben am Hügel. Wiederum werden wir erst mit Skepsis empfangen, doch Carlos und Antonio wissen schnell die Gunst des Radiodirektors zu gewinnen. Dieser ist der stolze Vater der Quinciñera (daher der Anzug) und muss das Interview immer wieder unterbrechen, um väterlichen Aufgaben bei der Feier nachzukommen.




Während Carlos und Antonio das Interview führen, werden Rachel und ich von den Dorfbuben umringt, die ihre anfängliche Schüchternheit schnell ablegen und verlangen, dass wir Fotos von ihnen machen und ihre Spitznamen auf Englisch und Deutsch übersetzen. Als wir ihnen eine Flasche Cola zuwerfen, stürzen 20 lachende Buben gleichzeitig darauf wie ein Rudel hungriger Wölfe, sodass die Flasche unter einem Berg strampelnder Kinderbeine zerplatzt. Ein kleiner Junge erbeutet den Colarest. Erst geht er ein paar Meter ganz unauffällig, das Cola fest in beiden Händen, dann rennt er mit seiner Beute ums Eck, so schnell ihn die kurzen Beine tragen.

Die älteren Buben treiben bald ihre üblichen novia Scherze mit uns, während sich die Mädchen im Hintergrund halten. In einer Kultur, in der seit Generationen Männer höher gestellt sind als Frauen, werden sie auch heute noch zur Zurückhaltung erzogen.

Kurz darauf ruft uns der Direktor zum Essen. Inmitten der Dorfbewohner tunken wir dicke tortillas de maíz in Gulaschsauce und spülen mit klebrig-süßem, kochend heißem schwarzen Kaffee nach.



Der Direktor der Radiostation von Acatenango.
Im Unterschied zu FM Yepocapa besteht dieses Team fast nur aus Männern. Das Büro wirkt moderner als das in Yepocapa, die technische Ausstattung ist in etwa dieselbe.

Da der Regierungswechsel kurz bevorsteht, erkundigen wir uns, ob auch politische Beiträge gesendet würden. Der Direktor schüttelt entschieden den Kopf. "So wenig wie möglich." Man wolle sich keine Probleme einhandeln.

~ ~ ~

Ich frage mich, wie uns die Acatenaños empfangen hätten, wären wir ohne Carlos und Antonio unterwegs gewesen. Ebenso freundlich? Skeptischer? Mit weniger Respekt?

Ist man (frau) in Lateinamerika allein unterwegs, sinkt die Hemmschwelle der Einheimischen, was oft Türen zur Kultur und zum Vertrauen der Menschen öffnet, die einer Gruppe verschlossen blieben. Vor allem mit Frauen und Mädchen ins Gespräch zu kommen ist in (männlicher) Begleitung ungleich schwerer. Andererseits bekommt man - dank derselben niedrigeren Hemmschwelle einer- und der schieren Faszination, die eine allein reisende junge Frau auf diese Kultur auszuüben im Stande ist, andererseit - den allgegenwärtigen Machismo wesentlich stärker zu spüren.

Hat man hingegen (männliche) Begleitung, scheinen die Menschen, die einem begegnen, instinktiv einen Schritt zurückweichen. Es ist, als würde man im Windschatten eines anderen Fahrrad fahren: Wie der Vordermann am Fahrrad verstellt auch ein Begleiter mitunter die freie Sicht auf das, was vor uns liegt. Andererseits kann der Windschatten eines Einheimischen auch Einlass in eine Welt gewähren, die man alleine nicht erreichen könnte, ganz gleich, wie schnell man strampelt.

Yepocapa, Guatemala

Yepocapa ist eine indigene Ortschaft irgendwo in der Nähe von Chimaltenango. Man erreicht sie über schmale, unbefestigte Feldwege, und in der regnerischen Jahreszeit vermutlich nur mit Vierradantrieb oder Pferd. Wie man hinkommt? "Recto, todo recto. Falta mucho." Immer geradeaus. Wer in Guatemala nach dem Weg fragt - ganz gleich, wohin - bekommt in der Regel diese Antwort. Das Ziel liegt immer direkt vor dir.

Yepocapa liegt abseits touristischer Reiserouten. Nachdem es mich aber nach meiner überstürzten Rückkehr aus El Salvador (mehr davon später) wieder nach Antigua zieht, schließe ich mich spontan für einen Tag einem interessanten Projekt an. Im Hostál, komme ich mit Rachel aus Boston ins Gespräch, die im Auftrag von Cultural Survival für zwei Wochen ein Team des Consejo Guatemalteco de Comunicación Comunitaria - einer Institution, die nach der Unterzeichnung der UN Friedensabkommen (1996) 168 emisoras municipales, indigene Radiostationen mit dem Ziel, Meinungsfreiheit, Kommunikation, Kultur und Information in den Dörfern zu fördern, ins Leben gerufen hat - begleitet. Seit inzwischen 11 Jahren werden in winzigen Studios mit einfachsten Mitteln und oft aus dem Stehgreif Nachrichten, Musik, christliche Beiträge, Informationen zum Umweltschutz und Kindersendungen produziert und auf Spanisch und in regionalen indigenen Sprachen gesendet. Niemand, der bei einem dieser Radiosender arbeitet, wird für seinen Einsatz bezahlt, und doch sind alle mit Herz und Seele dabei und nach anfänglicher Skepsis gern bereit, uns von ihrer Arbeit zu erzählen.

11 Jahre nach den Friedensabkommen schickt das CGCC gemeinsam mit Cultural Survival nun Interviewteams zu allen emisoras municipales, um eine Erhebung zu Content und Equipment durchzuführen und über Wege zur Förderung und Legalisierung der Piratensender nachzudenken.

Das Team, das ich für einen Tag begleite, möchte in zwei Wochen 29 Radiostationen besuchen. 'Das Team' sind Rachel, Carlos und Antonio, die das CGCC repräsentieren, und Nathan, ein amerikanischer Designer (sprich: Lebenskünstler) um die 50, der kein Wort Spanisch spricht und es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine Reihe revolutionärer Router, die er gemeinsam mit MIT Studenten entwickelt hat, in den Dörfern zu installieren um, wo möglich, einige der Radiostationen mit einer Internetverbindung zu versorgen.



Im Studio. Positiv bemerkenswert: Das Team von FM Yepocapa hat hauptsächlich Mitarbeiterinnen.




Nach kurzer Zeit ist das Studio von neugierigen Dorfkindern umringt - Besuch von auswärts ist hier nicht an der Tagesordnung!




Während Carlos und Antonio das Interview führen, lese ich die Tageszeitung. Auch die Berufswelt hier ist eine andere als in Europa oder den USA. So kann man sich etwa seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Zahlen verdienen - eine Profession, die man von seinen Eltern erbt!

Monday, 28. January 2008

Chichicastenango, Guatemala



Der Sonntagsmarkt, einer der größten des Landes.




Am Heimweg.

Lago de Atitlán, Guatemala

Am Strand von Panajachel.



Quetzaltenango and around, Guatemala



Parque Centroamérica in Quetzaltenango (Xela).




Masqueraded people dancing on the streets of Almolonga on January 1st.

Antigua, Guatemala

"In all the long, boring discussions about where the 'real Guatemala' is, you can be sure that the word Antigua has never come up. This is phantasyland - what the country would look like if the Scandinavians came in and took over for a couple of years. It's a place where power lines run underground, building codes are adhered to, rubbish is collected, traffic diverted and stray dogs 'disappear' mysteriously in the middle of the night,"
says the Lonely Planet. Couldn't be more true!



Volcán de Agua.




Chicken Busses! There is nothing like a ride on a crammed camioneta, an old American school bus, driven from the U.S. through Mexico to Guatemala by the proud owner himself. They are colorful, crammed, and fun. The front and side are adorned with the name of the driver's current girlfriend (Esmeralda!), and the inside is seasonly decorated with plastic fir branches, Christmas tree balls and lametta. Also important: a number of neon colored "Dios es mi guía" stickers in flaming biker-fonts. From tortillas-to-go to pens and vitamin pills, you can buy almost anything on a chicken bus ride. And, of course, there is the old Guatemalan joke: "How many people fit on a chicken bus?" - "Always one more!"






December 25th at the Parque Central. Three Santa Clauses!




One thing that is 'different' in Central America: Certain things are more likely to be broke than working.

When I stayed in Copán Ruinas, there was no electricity (have you ever had a shower in a candle lit dorm bathroom?). When I first stayed in Antigua, the telephone- and Internet connections of the whole city had broken down. In Quetzaltenango, there was no running water for two weeks. (There was, by the way, also a landslide we had to climb over on a mountain road. But that's a whole different story.) When I stayed in Guatemala City for the second time, there was (maybe because of the storm) no electricity in half of the city. Finally, on my second stop in Antigua, there was neither electricity nor water (maybe due to the small earthquake we experienced) for two days.
However, after a little getting used to, you don't really notice the no tap water or no electricity situation any more. After all, there are more important things to think about.




Nim Po'd handicraft market: Among other things, this is the place to buy your own statue of San Simón, a half catholic-half indigenous saint represented as a cigar smoking, mustached little fat man with sombrero. His image comes ready with an instruction manual and a set of candles for every occasion to burn in front of your new saint:
Rojas: Amor, fé y voluntad.
Amarillas: Protección para personas.
Verdes: Negocio y prosperidad.
Azules: Trabajo y suerte.
Rosadas: Salud y esperanzas.
Negras (that's an interesting one!): Contra enemigos y envidias.
Moradas: Contra los vicios y malos pensamientos.
Celestes: Dinero, felicidad, viajes y estudio.
Amarillas: Protección para personas adultas.
Blancas: Protección para los niños.

"La imagen de San Simón debe mantenerse en un rinconcito del dormitorio, de preferencia que sea en el piso, con un vaso de agua, su candelita roja, sus florecitas y además cuantas veces se pueda se le debe quemar incienso a las doce en punto del día, también cuando se pueda dar una limosna a cualquier persona necesitada, debe hacerce con toda la voluntad y siempre en nombre de este santo varon."


Miriam, my (not indigenous) Spanish teacher in Quetzaltenango, told me a hair-raising story about the effects of people "haciendo brujería" on each other in the name of San Simón. Her uncle used to have a relationship with a very young woman. When it did not work out and they broke up, she got together with a shaman from Zuníl. Having learned about indigenous believes from him, she went to see the mighty San Simón statue of Zuníl and burned a black candle, wishing Miriam's uncle bad luck in love for the rest of his life. Since then, not one of the love relationships he had over the years worked out...


Of course, you can also buy other things at the dimly lit market hall: woodoo-dolls and totem masks, colorful hairbands, used books, paintings and - worry dolls: A small, hand painted wooden box holds six tiny worry dolls. A Mayan legend says that if you are worried about something, you should tell it to a worry doll before going to bed at night, and then place the doll beneath your pillow. The next morning, the worry will be gone.




Café No Sé. A little café, cold, dark, candle-lit and comfortable, and decorated in the most random way you could possibly imagine. I like. I like a lot. Got me thinking of dropping out of university and opening a pub. ;)



Café No Sé.

Rio Dulce, Guatemala



Playing with the children at the Casa Guatemala orphanage (which can only be reached by boat!) the day before Christmas. Something to think about: Those kids are among the happiest children I have ever seen. Also, living at Casa Guatemala, they are certainly better off than many Guatemalan children who do have a family and live at home...





When the kids get hungry between mealtimes, they catch a fish from Rio Dulce and ask the cook to fry it up for them. With the river teeming with life, all they need is a hook tied to a string and a little patience.

Rio Dulce river is the only passway to the towns of Rio Dulce and Livingston, and its waters are used for swimming in and washing clothes. If you stay a night around Rio Dulce, you will probably also brush your teeth and shower with its water.




Two girls at a small indigenous village at Rio Dulce, consisting of about twelve jungle huts, a little store, and a village school. They live a way of life which has not changed much in the past decades. Many remote villages don't have electricity - but they don't lack it either. They grow crops and breed animals, and are ready and proud to share their rich culture with outsiders.

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